Ökologischen Fußabdruck verringern

Heizen mit Öl ist auch CO2-neutral möglich

Ökologischen Fußabdruck verringern

Foto: stock.adobe.com / Elnur (No. 9255)

sup.- Statistisch gesehen erfordert die Lebensweise der Deutschen im internationalen Vergleich zu viele natürliche Ressourcen. „Das heißt, dass wir in Deutschland die Natur dreimal so schnell nutzen, wie sich Ökosysteme regenerieren können“, erklärt das Umweltbundesamt (UBA), „mit vielfältigen Folgen für die Umwelt, wie unter anderem Klimawandel, Artensterben oder schrumpfende Wälder.“ Der Zeitpunkt, ab dem die Deutschen ihr jährliches Ressourcen-Budget verbraucht haben und demnach auf Kosten anderer Länder bzw. zukünftiger Generationen leben, lag im Jahr 2021 bereits Anfang Mai. Zum Vergleich: Der weltweite durchschnittliche Ressourcenbedarf hatte diesen Punkt erst im August erreicht, weil der so genannte ökologische Fußabdruck in vielen anderen Ländern geringer als bei uns ist.

Die Ermittlung dieses Fußabdrucks hilft laut UBA, die vier „Big Points“ unseres ressourcenintensiven Lebensstils ins Visier zu nehmen. Das sind im Einzelnen die fossile Energieerzeugung mit Kohle und Erdgas, die Auto- und Flugmobilität, der Energieverbrauch im Gebäudesektor sowie das Konsumniveau tierischer Produkte. Für die verschiedenen Bereiche definiert die deutsche Klimapolitik Minderungsziele, um die Treibhausgasemissionen innerhalb der nächsten Jahre zu senken. Innerhalb der vier Themenfelder gibt es aber auch für Privatpersonen eine Vielzahl an Möglichkeiten, um den persönlichen CO2-Fußabdruck aus eigener Initiative zu verringern. Gelegenheit dazu gibt es nicht nur beispielsweise in der Urlaubszeit mit CO2-kompensierten Flugtickets, sondern inzwischen auch in privaten Wohngebäuden bei alltäglichen Vorgängen wie dem Heizen oder der Warmwasserbereitung. Die für diese Vorgänge benötigte Wärmeenergie kann nämlich heute auf Wunsch ebenfalls in einer CO2-neutralen Variante bezogen werden. Das gilt auch für die Besitzer einer Ölheizung, deren Energievorräte per Tankwagen angeliefert werden. Bei Brennstoffen mit dem Prädikat „RAL-Gütezeichen CO2-kompensierte Energieprodukte“ werden die Emissionen aus der Verbrennung in gleicher Höhe durch Investitionen in weltweite Klimaprojekte ausgeglichen. Das Gütezeichen belegt darüber hinaus, dass bei dieser Kompensationsberechnung die Einhaltung aller Vorschriften und Qualitätsstandards streng überwacht wird ( www.guetezeichen-energiehandel.de (https://www.guetezeichen-energiehandel.de)).

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